Mulden in Wien: Preise, Bezirke und Ablauf

Blaue Absetzmulde am Straßenrand vor einem Wiener Gründerzeithaus - Mulden in Wien mieten
Bild: KI-generiert

Wer in Wien eine Mulde braucht, hat meist zwei Fragen: Was kostet sie, und kommt der Lkw überhaupt bis vor die Tür? Bei mulden-mieten.at stellt die ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH Mulden in Wien in allen 23 Bezirken auf, von der Inneren Stadt bis Floridsdorf und Donaustadt, und zwar zum Pauschalpreis inklusive Transport, Entsorgung und Mehrwertsteuer. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was Mulden in Wien kosten, welche Mulde für welchen Abfall gilt, worauf Sie in dicht verbauten Gassen und Innenhöfen achten sollten und wie die Bestellung auf mulden-mieten.at in fünf Schritten abläuft.

Mulden in Wien: ein Preis für alle 23 Bezirke

Im Bestellformular auf der Startseite steht als erster Aufstellungsort „Wien (alle Bezirke)“. Das heißt: Es gibt keine Bezirkszuschläge. Ob die Mulde in der Josefstadt, in Favoriten oder in der Donaustadt steht, der Preis ist derselbe. Er hängt nur von zwei Dingen ab, von der Abfallart und vom Muldentyp. Die aktuellen Pauschalpreise für Wien laut Bestellformular (Stand 15.10.2026):

Abfallart Mulde Typ 8 Mulde Typ 10
Sperrmüll/Mix 363 € 423,50 €
Bauschutt 330 € –
Aushub 234 € –
Grünschnitt 220 € 247,50 €
Holz 220 € 247,50 €

In jedem dieser Preise stecken die Zustellung, die Abholung, die Entsorgung des Inhalts, die Mehrwertsteuer und zwei Wochen Standzeit. Laut den häufigen Fragen auf mulden-mieten.at ist der ausgewiesene Preis eine Pauschale ohne versteckte Kosten. Brauchen Sie die Mulde länger, wählen Sie im Formular eine Verlängerung: 36 € für eine zusätzliche Woche, 72 € für zwei, 108 € für drei und 144 € für vier zusätzliche Wochen. Mehr als sechs Wochen Standzeit sind über das Formular nicht vorgesehen.

Wien gehört damit zur günstigeren Preiszone. Weiter draußen in Niederösterreich kostet dieselbe Sperrmüll/Mix-Mulde Typ 8 zum Beispiel 396 €. Welche Gemeinden in welche Zone fallen, zeigt der Beitrag Mulde mieten in Niederösterreich, alle Preise auf einen Blick stehen in der Mulden-Preisliste.

Die Abfallart entscheidet über den Preis

Der größte Hebel beim Muldenpreis ist nicht der Bezirk, sondern das, was in die Mulde kommt. Zwischen der teuersten und der günstigsten Mulde Typ 8 liegen in Wien 143 €. Wer Abfall sortenrein trennen kann, spart deshalb oft mehr als bei jeder anderen Entscheidung rund um die Mulde.

  • Sperrmüll/Mix (363 € bzw. 423,50 €): für gemischten Abfall aus Wohnungsräumung, Entrümpelung und Umbau. Was genau hinein darf, steht im Beitrag zur Sperrmüll-Mulde, die Abgrenzung zu Restmüll im Ratgeber Müllmulde Kosten.
  • Bauschutt (330 €): Ziegel, Beton, Fliesen und Mauerwerk aus Bad- oder Küchensanierung. Wie Rigips und Ytong zu behandeln sind, klärt der Beitrag zur Bauschuttmulde.
  • Aushub (234 €): Erde und Bodenaushub, etwa beim Gartenumbau oder bei Leitungsarbeiten. Mehr dazu unter Erdaushub-Mulde mieten.
  • Grünschnitt (220 € bzw. 247,50 €): Äste, Strauchschnitt, Laub und Rasenschnitt, siehe Mulde für Grünschnitt.
  • Holz (220 € bzw. 247,50 €): Bretter, Staffeln, Pfosten und Schalungsplatten. Was nicht hinein darf, erklärt der Beitrag zur Altholz-Mulde.

Ein Beispiel aus dem Wiener Alltag: Bei einer Wohnungsräumung fallen alte Möbel, Teppiche, Kartons und Kleinkram an. Das ist ein klassischer Fall für Sperrmüll/Mix. Werden im selben Zug nur die alten Holzböden und Einbaukästen aus Massivholz entfernt, kann eine eigene Holzmulde günstiger sein. Entscheidend ist, dass der Inhalt zur gewählten Mulde passt.

Typ 8 oder Typ 10: welche Mulde in der Stadt passt

Für Wien stehen dieselben zwei Muldentypen zur Auswahl wie überall im Liefergebiet. Laut Startseite misst die Mulde Typ 8 3,8 × 1,7 × 1,4 Meter, die Mulde Typ 10 4,1 × 1,7 × 1,7 Meter. Beide sind gleich breit, Typ 10 ist 30 Zentimeter länger und 30 Zentimeter höher.

Für Bauschutt und Aushub gibt es nur Typ 8. Bei Sperrmüll/Mix, Grünschnitt und Holz haben Sie die Wahl. Pro Kubikmeter ist Typ 10 günstiger, aber nur, wenn Sie die größere Mulde auch füllen. In engen Wiener Gassen zählt außerdem die Länge: Die 30 Zentimeter, die Typ 10 länger ist, können zwischen zwei Einfahrten den Unterschied machen. Wie Sie Ihre Menge realistisch abschätzen, steht im Ratgeber Mulde Größe: Typ 8 oder Typ 10.

Kleinere Mulden, Klappmulden oder Abrollcontainer bietet mulden-mieten.at nicht an. Die Mulde Typ 8 ist die kleinste Variante.

Aufstellen in Wien: Privatgrund oder öffentlicher Grund

Wo die Mulde stehen darf, ist in Wien oft die eigentliche Frage. In den äußeren Bezirken mit Einfamilienhäusern, etwa in Floridsdorf, in der Donaustadt oder in Liesing, steht die Mulde meist in der Einfahrt oder im Garten, also auf Privatgrund. In den inneren Bezirken mit Gründerzeithäusern bleibt häufig nur der Innenhof oder der Straßenrand.

Die Regel laut den FAQs: Auf Privatgrund müssen Sie die Aufstellung nicht melden. Soll die Mulde auf öffentlichem Grund stehen, also auf dem Gehsteig, auf einem Parkplatz oder am Fahrbahnrand, braucht es eine Genehmigung beim Magistrat. Diese Genehmigung holen Sie selbst ein. Planen Sie dafür Vorlaufzeit ein und wählen Sie das Aufstellungsdatum erst, wenn klar ist, ab wann die Fläche zur Verfügung steht.

Gehört der Innenhof zu einem Mehrparteienhaus, klären Sie vorher mit der Hausverwaltung, ob die Mulde dort stehen darf und für wie lange. Ein kurzer Aushang im Stiegenhaus erspart Ärger mit Nachbarn, die in dieser Zeit nicht im Hof parken können. Wie die Aufstellung selbst abläuft, beschreibt der Beitrag Muldenservice Wien und Niederösterreich.

Durchfahrt und Platzbedarf: was der Lkw in Wien braucht

Die Mulde kommt mit dem Lkw und wird abgesetzt. Damit das klappt, nennen die FAQs zwei Mindestmaße:

  • Durchfahrtshöhe: im Normalfall 4 Meter. In Sonderfällen genügen 3,70 Meter, das müssen Sie aber bei der Bestellung angeben, damit ein passendes Fahrzeug kommt.
  • Durchfahrtsbreite: mindestens 2,80 Meter. Bei schmalen Einfahrten braucht der Lkw zusätzlich Platz auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Rangieren.

Gerade in Wien lohnt es sich, vor der Bestellung nachzumessen. Viele Hofeinfahrten in Altbauten sind gewölbt und in der Mitte höher als am Rand, manche Gassen sind beidseitig verparkt. Messen Sie die Durchfahrt an der niedrigsten Stelle und schreiben Sie Besonderheiten in das Feld „Sonstige Anmerkungen“ im Bestellformular, zum Beispiel eine Schranke, eine Ladezone oder einen bestimmten Stellplatz im Hof.

Bei der Aufstellung muss niemand vor Ort sein, es ist aber ratsam, damit die Mulde genau dort landet, wo Sie sie brauchen. Bei der Abholung ist Ihre Anwesenheit nicht nötig, die Mulde muss aber für den Lkw zugänglich sein. Befüllen dürfen Sie die Mulde bis zur Oberkante, damit sie gefahrlos abtransportiert werden kann.

Bestellung in fünf Schritten

Die Bestellung läuft vollständig online auf der Startseite von mulden-mieten.at:

  • 1. Aufstellungsort wählen: „Wien (alle Bezirke)“ ist der erste Eintrag in der Liste.
  • 2. Mulde wählen: Abfallart und Typ. Der Pauschalpreis erscheint sofort.
  • 3. Aufstellungsdatum wählen.
  • 4. Aufstellungszeit wählen: nur vormittags, nur nachmittags oder ganztags möglich.
  • 5. Abholungsdatum wählen: innerhalb von zwei Wochen ohne Aufpreis, sonst mit Verlängerung.

Danach folgen Lieferadresse, Kontaktdaten, Rechnungsadresse und die Zahlungsart. Laut Formular zahlen Sie mit Kreditkarte, Klarna, PayPal (plus 10 € Bearbeitungsgebühr) oder bar bei der Aufstellung.

Typische Einsätze in Wien und die passende Mulde

Damit Sie die Auswahl schneller treffen, hier die häufigsten Anlässe und welche Mulde dazu passt:

  • Wohnung räumen oder Keller entrümpeln: Sperrmüll/Mix, bei viel Volumen Typ 10.
  • Bad oder Küche sanieren: Fliesen und Mauerwerk in die Bauschuttmulde Typ 8. Fallen zusätzlich alte Möbel an, kann eine zweite Mulde oder eine Sperrmüll/Mix-Mulde sinnvoll sein.
  • Garten in Floridsdorf, Donaustadt oder Liesing umgestalten: Grünschnitt für Äste und Hecken, Aushub für Erde. Beides getrennt zu sammeln ist günstiger als eine gemischte Mulde.
  • Dachboden ausräumen oder Holzverschläge abtragen: Holz für Bretter, Staffeln und Pfosten. Zäune, Fenster und Laminat gehören laut Altholz-Ratgeber nicht in die Holzmulde.

Häufige Fragen zu Mulden in Wien

Kostet eine Mulde in jedem Wiener Bezirk gleich viel?

Ja. Im Bestellformular gibt es für Wien einen einzigen Aufstellungsort „Wien (alle Bezirke)“ mit einheitlichen Pauschalpreisen. Die Sperrmüll/Mix-Mulde Typ 8 kostet zum Beispiel überall in Wien 363 €.

Wie lange darf die Mulde stehen bleiben?

Zwei Wochen sind im Preis enthalten. Jede weitere Woche kostet 36 €, über das Formular sind bis zu vier zusätzliche Wochen buchbar.

Brauche ich in Wien eine Genehmigung für die Mulde?

Auf Privatgrund nicht. Auf öffentlichem Grund, etwa am Straßenrand oder auf dem Gehsteig, brauchen Sie eine Genehmigung beim Magistrat, die Sie selbst einholen.

Muss ich bei der Lieferung zu Hause sein?

Nein, aber bei der Aufstellung ist es empfehlenswert, damit die Mulde am richtigen Platz steht. Bei der Abholung muss die Mulde nur für den Lkw erreichbar sein.

Kann ich die Mulde bar bezahlen?

Ja, „Bar bei Aufstellung“ ist eine der Zahlungsarten im Formular. Daneben gibt es Kreditkarte, Klarna und PayPal mit 10 € Bearbeitungsgebühr.

Gibt es kleinere Mulden für wenig Abfall?

Die kleinste Mulde bei mulden-mieten.at ist Typ 8 mit 3,8 × 1,7 × 1,4 Metern. Kleinere Mulden oder Klappmulden sind nicht im Angebot.

Fazit: in Wien zählt die Abfallart, nicht der Bezirk

Mulden in Wien kosten bei mulden-mieten.at in allen 23 Bezirken dasselbe. Den Preis bestimmen die Abfallart und der Muldentyp, und wer sortenrein trennt, spart bis zu 143 € pro Mulde Typ 8. Klären Sie vor der Bestellung, ob die Mulde auf Privatgrund oder auf öffentlichem Grund stehen soll, und messen Sie Durchfahrt und Einfahrt nach.

Bestellt ist die Mulde bei der ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH in fünf Schritten, der Pauschalpreis inklusive Transport, Entsorgung und Mehrwertsteuer steht sofort fest. Jetzt Ihre Mulde für Wien auf mulden-mieten.at bestellen.