Müllmulde Kosten: Preise für Restmüll und Mischmüll

Wer eine Wohnung entrümpelt, einen Keller ausräumt oder nach einem Umzug den Rest loswerden muss, sucht meistens nach einer Müllmulde. Dabei gehen im Alltag drei Begriffe durcheinander: Restmüll, Mischmüll und Sperrmüll. Genau das macht die Frage nach den Müllmulde Kosten unübersichtlich, denn je nachdem, welche Mulde gemeint ist, steht am Ende ein anderer Betrag auf der Rechnung. Dieser Beitrag ordnet die Begriffe, nennt die Preise für Wien, Niederösterreich und das Burgenland und erklärt, woraus sich der Pauschalpreis bei der ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH zusammensetzt.
„Müllmulde“, Restmüll und Mischmüll: Was im Bestellformular gemeint ist
Im Bestellformular der ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH gibt es keine Position, die „Müllmulde“ heißt. Was die meisten Leute so nennen, finden Sie dort unter Sperrmüll/Mix. Das ist die Mulde für den gemischten Haushalts- und Entrümpelungsabfall: alte Möbel, Matratzen, Teppiche, Kartonagen, Kunststoffteile, Spielzeug, Kleinkram aus Keller und Dachboden — also alles, was zusammen anfällt und sich nicht sinnvoll trennen lässt.
„Restmüll“ und „Mischmüll“ meinen im Sprachgebrauch dasselbe: einen Abfall, der nicht sortenrein ist. Deshalb führt die Suche nach einer Restmüllmulde oder einer Mischmüllmulde bei uns ebenfalls zur Sperrmüll/Mix-Mulde. Der Zusatz „Mix“ im Namen ist dabei genau der Punkt, der den Preis erklärt: Gemischter Abfall muss im Entsorgungsbetrieb nachsortiert werden, und dieser Aufwand steckt im Preis der Mulde. Sortenreine Fraktionen wie Grünschnitt oder Holz sind deshalb deutlich günstiger.
Müllmulde Kosten: Die Preise für Restmüll und Mischmüll
Die Preise für die Sperrmüll/Mix-Mulde sind Pauschalpreise. Sie hängen von zwei Dingen ab: von der Muldengröße und vom Aufstellungsort. Stand Oktober 2026 gelten diese Beträge:
- Typ 8 (8 m³): 363,00 Euro in Wien und im näheren Umland, 396,00 Euro im weiteren Einzugsgebiet
- Typ 10 (10 m³): 423,50 Euro in Wien und im näheren Umland, 451,00 Euro im weiteren Einzugsgebiet
In diesen Beträgen sind Transport, Entsorgung und die Mehrwertsteuer bereits enthalten. Es gibt keine versteckten Kosten und keine Nachverrechnung nach Gewicht. Was Sie bei der Bestellung sehen, ist der Betrag, den Sie zahlen. Den jeweils für Ihre Adresse gültigen Preis zeigt Ihnen das Bestellformular auf der Startseite an, sobald Sie den Aufstellungsort ausgewählt haben.
Zwei Preiszonen: Warum dieselbe Mulde unterschiedlich kostet
Die ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH beliefert Wien mit allen Bezirken sowie eine große Zahl von Gemeinden in Niederösterreich und im Burgenland. Die Liste im Bestellformular ist nach Postleitzahlen geordnet und in zwei Preiszonen aufgeteilt.
In der ersten Zone liegen Wien und die unmittelbar angrenzenden Gemeinden, etwa Schwechat, Himberg, Korneuburg, Langenzersdorf, Mödling, Perchtoldsdorf oder Klosterneuburg. Die zweite Zone umfasst das weitere Einzugsgebiet: das Weinviertel und Marchfeld mit Stockerau, Wolkersdorf, Gänserndorf oder Deutsch Wagram, den Raum Bruck an der Leitha und Hainburg sowie das nördliche Burgenland rund um Eisenstadt, den Neusiedler See und Mattersburg.
Der Unterschied ist überschaubar und ergibt sich aus der längeren Anfahrt: Bei der Sperrmüll/Mix-Mulde Typ 8 liegen 33,00 Euro zwischen den beiden Zonen, beim Typ 10 sind es 27,50 Euro. Welche Zone für Ihre Gemeinde gilt, müssen Sie nicht selbst herausfinden — das Formular ordnet das beim Auswählen des Aufstellungsortes automatisch zu.
Was im Pauschalpreis enthalten ist
Der ausgewiesene Preis ist eine Pauschale. Enthalten sind die Zustellung der leeren Mulde, die Abholung, die Entsorgung des Inhalts und die Mehrwertsteuer. Dazu kommt eine Aufstellungsdauer von 14 Tagen, die bereits im Preis steckt.
Dieses Modell unterscheidet sich von einer Abrechnung nach Gewicht, bei der erst die Waage am Entsorgungsbetrieb entscheidet, was die Entsorgung kostet. Bei einer Entrümpelung lässt sich vorher kaum abschätzen, wie viele Tonnen zusammenkommen — eine alte Schrankwand aus Spanplatten wiegt ein Vielfaches einer gleich großen Menge Kartonagen. Mit dem Pauschalpreis steht Ihr Betrag dagegen schon bei der Bestellung fest. Die vollständigen Bedingungen dazu finden Sie in den FAQs.
Praktisch heißt das: Sie wählen den Aufstellungsort, die Abfallart und die Muldengröße, legen den Termin fest und bezahlen — fünf Schritte, und der Betrag ist fix. Eine Besichtigung vorab braucht es nicht, ein Angebot müssen Sie nicht abwarten. Für eine Entrümpelung, die am Wochenende stattfinden soll, lässt sich die Mulde damit schon unter der Woche verbindlich einplanen.
Typ 8 oder Typ 10: Was der Kubikmeter kostet
Für Restmüll und Mischmüll stehen zwei Größen zur Verfügung:
- Mulde Typ 8: 8 m³ Fassungsvermögen, Abmessungen 3,8 x 1,7 x 1,4 Meter
- Mulde Typ 10: 10 m³ Fassungsvermögen, Abmessungen 4,1 x 1,7 x 1,7 Meter
Rechnet man den Preis auf den Kubikmeter um, ist die größere Mulde die günstigere: In Wien und im näheren Umland kostet der Kubikmeter beim Typ 8 rund 45 Euro, beim Typ 10 rund 42 Euro. Im weiteren Einzugsgebiet sind es rund 50 beziehungsweise 45 Euro. Der Typ 10 kostet also absolut mehr, pro Kubikmeter aber weniger.
Der Unterschied in den Abmessungen ist klein: Die größere Mulde ist 30 Zentimeter länger und 30 Zentimeter höher, die Breite bleibt gleich. Wer unsicher ist, ob der Abfall in acht Kubikmeter passt, fährt mit dem Typ 10 meistens besser — eine zweite Mulde zu bestellen, weil die erste zu früh voll war, kostet deutlich mehr als der Aufpreis. Eine Einschränkung gilt allerdings: Die Mulden dürfen maximal bis zur Oberkante befüllt werden, damit sie gefahrlos abtransportiert werden können. Aufgetürmtes Material über dem Rand zählt nicht mit.
Was in die Müllmulde darf — und wofür es eine eigene Mulde gibt
Die Sperrmüll/Mix-Mulde nimmt gemischten Abfall aus Haushalt, Keller, Dachboden und Garage auf. Vier Abfallarten haben im Bestellformular dagegen eine eigene Mulde, weil sie getrennt entsorgt werden und dadurch günstiger sind:
- Bauschutt — Ziegel, Beton, Fliesen und Mörtel, nur als Typ 8
- Aushub — Erde und Bodenaushub, nur als Typ 8
- Grünschnitt — Äste, Strauchschnitt und Rasen, als Typ 8 oder Typ 10
- Holz — Altholz, Bretter und Paletten, als Typ 8 oder Typ 10
Es lohnt sich, vorher zu schauen, was wirklich anfällt. Wer beim Entrümpeln ohnehin nur alte Bretter, Paletten und Holzmöbel aus dem Keller räumt, zahlt für eine Holz-Mulde Typ 8 in Wien 220,00 Euro statt 363,00 Euro für die Sperrmüll/Mix-Mulde. Sobald aber Matratzen, Teppiche oder Kunststoff dazukommen, ist es gemischter Abfall und gehört in die Sperrmüll/Mix-Mulde. Bauschutt und Erdaushub sind schwer und gibt es deshalb ausschließlich als Typ 8.
Standzeit, Platz und Durchfahrt vor der Bestellung klären
Drei Punkte entscheiden darüber, ob die Mulde am Tag der Zustellung tatsächlich dort steht, wo sie stehen soll — und ob zu den Müllmulde Kosten noch etwas dazukommt.
Standzeit: 14 Tage sind im Pauschalpreis enthalten. Brauchen Sie die Mulde länger, kostet eine zusätzliche Woche 36,00 Euro, zwei zusätzliche Wochen kosten 72,00 Euro. Das lässt sich gleich bei der Bestellung mitwählen.
Zufahrt: Die Durchfahrt muss im Normalfall 4 Meter hoch sein. In Sonderfällen genügen 3,70 Meter — das muss aber bei der Bestellung bekannt gegeben werden, damit ein passendes Fahrzeug fährt. Die Mindestbreite der Einfahrt beträgt 2,80 Meter, und auf der gegenüberliegenden Seite braucht der LKW genug Platz zum Rangieren. Gerade in Wiener Innenhöfen und bei Tiefgarageneinfahrten ist das der Punkt, an dem eine Zustellung scheitern kann.
Aufstellungsort: Auf Privatgrund brauchen Sie keine Genehmigung. Soll die Mulde auf öffentlichem Grund stehen, etwa auf einem Parkstreifen vor dem Haus, ist eine Genehmigung beim Magistrat beziehungsweise bei der Gemeinde einzuholen. Den Link dazu finden Sie im Bestellformular. Anwesend sein müssen Sie nicht — bei der Aufstellung ist es aber ratsam, damit die Mulde gleich am richtigen Platz steht. Bei der Abholung genügt es, wenn die Mulde für den LKW zugänglich ist.
Häufige Fragen zu den Müllmulde Kosten
Was kostet eine Müllmulde in Wien?
Die Sperrmüll/Mix-Mulde Typ 8 kostet in Wien 363,00 Euro, der Typ 10 kostet 423,50 Euro. Beide Beträge sind Pauschalpreise inklusive Transport, Entsorgung, Mehrwertsteuer und 14 Tagen Aufstellungsdauer (Stand Oktober 2026).
Gibt es eine Nachverrechnung nach Gewicht?
Nein. Der ausgewiesene Preis ist eine Pauschale, es gibt keine versteckten Kosten. Voraussetzung ist, dass in der Mulde der bestellte Abfall landet und sie nicht über die Oberkante hinaus befüllt wird.
Was ist der Unterschied zwischen Restmüll-, Mischmüll- und Sperrmüllmulde?
Im Bestellformular gibt es dafür nur eine Position: Sperrmüll/Mix. Alle drei Begriffe meinen gemischten Abfall, der nicht sortenrein getrennt ist. Getrennt bestellbar sind dagegen Bauschutt, Aushub, Grünschnitt und Holz.
Was kostet es, wenn die Mulde länger stehen bleibt?
Eine zusätzliche Woche kostet 36,00 Euro, zwei zusätzliche Wochen kosten 72,00 Euro. Die ersten 14 Tage sind im Pauschalpreis enthalten.
Liefert die ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH auch ins Burgenland?
Ja. Das Liefergebiet umfasst Wien mit allen Bezirken, zahlreiche Gemeinden in Niederösterreich sowie das nördliche Burgenland rund um Eisenstadt, den Neusiedler See und Mattersburg. Ob Ihre Adresse dabei ist, sehen Sie in der Ortsliste im Bestellformular.
Fazit: Der Preis steht vor der Bestellung fest
Wer nach den Müllmulde Kosten sucht, meint fast immer die Sperrmüll/Mix-Mulde für gemischten Abfall. Sie kostet in Wien und im näheren Umland 363,00 Euro als Typ 8 und 423,50 Euro als Typ 10, im weiteren Einzugsgebiet 396,00 beziehungsweise 451,00 Euro. Transport, Entsorgung, Mehrwertsteuer und 14 Tage Aufstellungsdauer sind darin enthalten.
Wenn Ihr Abfall sortenrein ist, lohnt sich der Blick auf die eigenen Mulden für Bauschutt, Aushub, Grünschnitt und Holz — die sind merklich günstiger. Den Preis für Ihre Adresse und Ihre Abfallart sehen Sie in fünf Schritten direkt im Bestellformular der ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH, inklusive Termin und Bezahlung. Fragen zu Ablauf, Zufahrt und Befüllung beantworten die FAQs.