Mulde mieten in Niederösterreich: Preise und Liefergebiet

Leere blaue Absetzmulde auf einer gepflasterten Einfahrt vor einem Einfamilienhaus - Mulde mieten in Niederösterreich
Bild: KI-generiert

Mulde mieten in Niederösterreich: Dahinter stehen zwei sehr praktische Fragen. Kommt der Lkw bis zu mir heraus, und zahle ich hier draußen mehr als in Wien? Die ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH beliefert von Leopoldsdorf bei Wien aus ein klar abgegrenztes Gebiet in Niederösterreich und im Burgenland. Dazu gehören das Marchfeld und das Weinviertel, der Bezirk Mödling, der Raum Baden, das Industrieviertel bis Wiener Neustadt, Bruck an der Leitha mit dem Carnuntum, der Wienerwald sowie Klosterneuburg und Tulln. In diesem Beitrag lesen Sie, welche Gemeinden dazugehören, in welche der beiden Preiszonen Ihr Ort fällt und was die Mulde dort pauschal kostet. Bestellt wird in fünf Schritten über das Bestellformular auf der Startseite.

Mulde mieten in Niederösterreich: so ist das Liefergebiet aufgebaut

Die verbindliche Liste steht im Bestellformular. Im ersten Schritt wählen Sie dort den Aufstellungsort aus einer Auswahlliste, in der jede belieferte Gemeinde mit Postleitzahl steht. Taucht Ihr Ort in dieser Liste nicht auf, wird er derzeit nicht angefahren. Das klingt streng, hat für Sie aber einen Vorteil: Sie sehen den Preis sofort, ohne Anfrage und ohne Rückruf.

Hinter der Ortsliste liegen zwei Preisstufen. Die erste Stufe gilt für Wien und den unmittelbar angrenzenden Teil Niederösterreichs, die zweite für die weiter entfernten Gemeinden und für das Burgenland. Welcher Abfall in welche Mulde darf, entscheidet dann Schritt zwei, in dem Sie zwischen Sperrmüll/Mix, Bauschutt, Aushub, Grünschnitt und Holz wählen. Die Muldengrößen sind Typ 8 mit 8 m³ (3,8 x 1,7 x 1,4 Meter) und Typ 10 mit 10 m³ (4,1 x 1,7 x 1,7 Meter); Bauschutt und Aushub gibt es ausschließlich als Typ 8.

Bezirk Mödling, Baden und Wien-Umgebung: die nahe Zone

In dieser Zone zahlen Sie dieselben Preise wie in Wien. Sie umfasst im Süden Vösendorf, Hennersdorf, Mödling, Maria Enzersdorf, Brunn am Gebirge, Wiener Neudorf, Gumpoldskirchen, Laxenburg, Biedermannsdorf, Hinterbrühl, Gießhübl, Perchtoldsdorf, Laab im Walde, Breitenfurt, Kaltenleutgeben, Gaaden und Heiligenkreuz. Rund um Baden kommen Baden selbst, Sooß, Pfaffstätten, Tribuswinkel, Trumau, Günselsdorf und Bad Vöslau dazu, im Osten Achau, Münchendorf, Ebreichsdorf, Wampersdorf, Pottendorf und Ebenfurth.

Ebenfalls in der nahen Zone liegen Schwechat, Zwölfaxing, Himberg, Maria Lanzendorf und Leopoldsdorf, dazu Fischamend, Kleinneusiedl, Schwadorf, Margarethen am Moos, Götzendorf, Ebergassing, Gramatneusiedl, Mitterndorf, Unterwaltersdorf, Deutsch-Brodersdorf, Seibersdorf, Mannersdorf, Sommerein, Trautmannsdorf und Stixneusiedl. Nördlich der Donau gehören Korneuburg, Bisamberg und Langenzersdorf dazu, westlich Klosterneuburg, Kritzendorf und Greifenstein.

Weinviertel und Marchfeld: von Stockerau bis Gänserndorf

Nördlich und östlich von Wien liegt der zweite Preisbereich. Im Weinviertel werden Stockerau, Wolkersdorf, Gerasdorf, Enzersfeld, Pillichsdorf, Großengersdorf, Bockfließ und Auersthal angefahren. Im Marchfeld sind es Gänserndorf, Strasshof an der Nordbahn, Deutsch Wagram, Schönkirchen, Raasdorf, Markgrafneusiedl, Obersiebenbrunn, Leopoldsdorf im Marchfelde, Groß-Enzersdorf und Orth an der Donau.

Diese Gemeinden liegen weiter von der Betriebsstätte in Leopoldsdorf bei Wien entfernt, und die Anfahrt steckt im Pauschalpreis. Konkret kostet dieselbe Mulde hier zwischen 27,50 und 36 Euro mehr als in der nahen Zone. Mehr ist es nicht: Eine Sperrmüll/Mix-Mulde Typ 8 kostet in Gänserndorf 396 Euro statt 363 Euro in Mödling.

Industrieviertel und Carnuntum: Wiener Neustadt, Bruck an der Leitha, Hainburg

Südlich von Baden setzt sich das Liefergebiet in der zweiten Zone fort: Kottingbrunn, Leobersdorf, Enzesfeld-Lindabrunn, Hirtenberg, Sollenau, Blumau-Neurißhof, Felixdorf, Theresienfeld, Wiener Neustadt, Bad Fischau, Steinabrückl, Wöllersdorf, Markt Piesting und Katzelsdorf.

Richtung Osten reicht das Gebiet die Donau hinunter bis an die Grenze: Maria Ellend, Regelsbrunn, Bruck an der Leitha, Wilfleinsdorf, Göttlesbrunn, Höflein, Rohrau, Petronell-Carnuntum, Bad Deutsch-Altenburg, Hainburg und Prellenkirchen. Wenn Sie ein Haus im Carnuntum entrümpeln oder eine Zufahrt sanieren, ist die Mulde also auch dort bestellbar – mit demselben Formular und demselben Fixpreis wie im Marchfeld.

Tulln, Klosterneuburg und der Wienerwald

Westlich von Wien gehören Purkersdorf, Unter-Tullnerbach, Wolfsgraben, Pressbaum und Sulz im Wienerwald zur zweiten Zone. Donauaufwärts kommen St. Andrä-Wördern, Zeiselmauer, Wolfpassing, Königstetten, Tulbing, Langenlebarn und Tulln an der Donau dazu. Klosterneuburg, Kritzendorf und Greifenstein zählen dagegen noch zur nahen Zone und sind damit günstiger als das benachbarte Tulln.

Ein Hinweis für den Wienerwald: Die Gemeinden sind zwar Luftlinie nah an Wien, die Zufahrten aber oft schmal und steil. Lesen Sie dazu den Abschnitt zur Durchfahrt weiter unten, bevor Sie bestellen.

Was die Mulde in Niederösterreich kostet

Alle Preise sind Pauschalpreise. Transport, Entsorgung und die Mehrwertsteuer sind enthalten, nachverrechnet wird nichts. In der nahen Zone – also im Bezirk Mödling, im Raum Baden, in Schwechat und Umgebung, in Korneuburg und in Klosterneuburg – gelten diese Preise:

  • Sperrmüll/Mix Typ 8: 363 Euro · Typ 10: 423,50 Euro
  • Bauschutt Typ 8: 330 Euro (nur Typ 8)
  • Aushub Typ 8: 234 Euro (nur Typ 8)
  • Grünschnitt Typ 8: 220 Euro · Typ 10: 247,50 Euro
  • Holz Typ 8: 220 Euro · Typ 10: 247,50 Euro

Im Weinviertel, im Marchfeld, im Industrieviertel, im Wienerwald und im Raum Tulln gelten diese Preise:

  • Sperrmüll/Mix Typ 8: 396 Euro · Typ 10: 451 Euro
  • Bauschutt Typ 8: 360 Euro (nur Typ 8)
  • Aushub Typ 8: 270 Euro (nur Typ 8)
  • Grünschnitt Typ 8: 253 Euro · Typ 10: 275 Euro
  • Holz Typ 8: 253 Euro · Typ 10: 275 Euro

Zwei Dinge lohnen sich zu rechnen. Erstens: Wer sortenrein trennt, zahlt deutlich weniger. Eine Grünschnitt-Mulde Typ 8 kostet in Gänserndorf 253 Euro, dieselbe Mulde mit gemischtem Abfall 396 Euro. Zweitens: Der Kubikmeter ist in der größeren Mulde billiger. Typ 8 mit Sperrmüll kostet in der zweiten Zone 49,50 Euro je Kubikmeter, Typ 10 nur 45,10 Euro. Wenn Sie zwischen den Größen schwanken und der Platz vorhanden ist, ist Typ 10 die rechnerisch bessere Wahl. Die vollständige Preisübersicht für beide Zonen finden Sie im Beitrag Mulde mieten: Preise in Wien, Niederösterreich und Burgenland.

Die Standzeit beträgt 14 Tage und ist im Preis enthalten. Brauchen Sie länger, kostet jede zusätzliche Woche 36 Euro, bis zu vier Wochen sind im Formular wählbar. Bezahlt wird mit Kreditkarte, Klarna, PayPal (dort mit 10 Euro Bearbeitungsgebühr) oder bar bei der Aufstellung. Den Preis für Ihren Ort sehen Sie im Bestellformular, sobald Sie Gemeinde und Abfallart gewählt haben.

Zufahrt, Stellplatz und Genehmigung in niederösterreichischen Gemeinden

Die Mulde kommt mit einem Lkw, und der braucht Platz. Die Durchfahrt muss im Normalfall 4 Meter Höhe haben; in Sonderfällen genügen 3,70 Meter, das müssen Sie aber bei der Bestellung angeben, damit ein passendes Fahrzeug eingeteilt wird. Die Mindestbreite der Einfahrt beträgt 2,80 Meter, und gegenüber der Einfahrt muss genug Raum zum Rangieren bleiben. Genau das wird in Hofeinfahrten älterer Häuser und in schmalen Siedlungsstraßen zum Thema, deshalb lieber vorher nachmessen als am Liefertag diskutieren.

Auf Privatgrund dürfen Sie die Mulde ohne Meldung aufstellen. Soll sie auf öffentlichem Grund stehen – also am Straßenrand oder auf einem Parkstreifen –, brauchen Sie eine Genehmigung der Gemeinde; in Wien ist es der Magistrat. Der Link dazu steht im Bestellformular. Rechnen Sie in kleineren Gemeinden mit ein paar Tagen Vorlauf und bestellen Sie die Mulde erst, wenn die Bewilligung da ist.

Bei der Aufstellung muss niemand anwesend sein, es ist aber ratsam – dann steht die Mulde dort, wo Sie sie wirklich brauchen. Bei der Abholung genügt es, wenn die Mulde für den Lkw zugänglich ist. Befüllen dürfen Sie bis zur Oberkante, nicht darüber: Eine überhäufte Mulde kann nicht gefahrlos abtransportiert werden. Weitere Antworten stehen auf der Seite Häufig gestellte Fragen und im Beitrag Muldenservice Wien und Niederösterreich.

Häufige Fragen: Mulde mieten in Niederösterreich

Wie finde ich heraus, ob meine Gemeinde beliefert wird?

Öffnen Sie das Bestellformular auf der Startseite und sehen Sie im ersten Schritt in die Auswahlliste der Aufstellungsorte. Jede belieferte Gemeinde steht dort mit Postleitzahl. Ist Ihr Ort nicht dabei, wird er derzeit nicht angefahren.

Warum kostet dieselbe Mulde in Tulln mehr als in Klosterneuburg?

Weil die Anfahrt im Pauschalpreis steckt und Tulln in der weiter entfernten Preiszone liegt, Klosterneuburg in der nahen. Der Unterschied beträgt je nach Abfallart und Größe zwischen 27,50 und 36 Euro.

Gibt es eine kleinere Mulde als 8 m³?

Nein. Zur Auswahl stehen Typ 8 mit 8 m³ und Typ 10 mit 10 m³. Für Bauschutt und Aushub ist ausschließlich Typ 8 bestellbar, weil diese Abfälle schwer sind.

Wie lange darf die Mulde stehen bleiben?

14 Tage sind im Pauschalpreis enthalten. Jede weitere Woche kostet 36 Euro und wird im Formular direkt mitbestellt, bis zu vier zusätzliche Wochen.

Darf ich verschiedene Abfälle in eine Mulde werfen?

Gemischter Abfall gehört in die Sperrmüll/Mix-Mulde. Bauschutt, Aushub, Grünschnitt und Holz müssen sortenrein bleiben, sonst wird die Mulde als Mischabfall eingestuft. Sortenrein zu trennen zahlt sich aus: Grünschnitt oder Holz kosten in Typ 8 rund 140 Euro weniger als gemischter Abfall.

Wird auch das Burgenland beliefert?

Ja, der nördliche Teil des Burgenlandes rund um Eisenstadt, Mattersburg, Rust und Parndorf ist im Liefergebiet und fällt in dieselbe Preiszone wie das Marchfeld und das Industrieviertel.

Fazit

In Niederösterreich eine Mulde zu mieten ist vor allem eine Frage der Postleitzahl. Die Auswahlliste im Bestellformular sagt Ihnen in zwei Sekunden, ob Ihre Gemeinde angefahren wird und welcher der beiden Pauschalpreise gilt – 363 Euro für die gemischte Mulde Typ 8 in der nahen Zone, 396 Euro in der weiteren. Darin enthalten sind Transport, Entsorgung, Mehrwertsteuer und 14 Tage Standzeit. Wer vorher die Durchfahrt nachmisst und bei öffentlichem Grund die Bewilligung der Gemeinde einholt, hat die Mulde am Wunschtermin dort stehen, wo sie gebraucht wird. Die ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH nimmt Ihre Bestellung in fünf Schritten direkt über das Formular auf der Startseite entgegen.