Mulde mit Entsorgung: Kosten und was im Pauschalpreis steckt

Wer eine Mulde mit Entsorgung bestellt, fragt zuerst nach den Kosten: Was zahle ich, und kommt am Ende noch etwas dazu? Bei der ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH ist die Antwort klar geregelt. Der Preis, den Ihnen das Bestellformular anzeigt, ist ein Pauschalpreis. Er enthält die Zustellung der Mulde, die Abholung, die Entsorgung des Inhalts und die Mehrwertsteuer, dazu 14 Tage Standzeit. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, was in den Kosten für Mulde und Entsorgung steckt, wovon der Betrag abhängt, welche Zusatzposten es überhaupt gibt und wie die Entsorgung von der Bestellung bis zur Abholung abläuft. So wissen Sie vor dem Klick auf „Bestellen“, welcher Betrag auf Ihrer Rechnung steht.
Mulde mit Entsorgung: die Kosten auf einen Blick
Die ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH bietet zwei Muldengrößen an: Typ 8 mit 3,8 x 1,7 x 1,4 Metern und Typ 10 mit 4,1 x 1,7 x 1,7 Metern. Der Preis richtet sich nach der Abfallart, der Größe und dem Aufstellungsort. Im Formular gibt es dafür zwei Preisstufen. Die günstigere gilt für Wien und für viele Orte im direkten Umland, etwa Schwechat, Mödling oder Leopoldsdorf. Die zweite gilt für weiter entfernte Orte in Niederösterreich, etwa Stockerau oder Hainburg, und für das Nordburgenland. Laut aktuellem Bestellformular kosten die Mulden inklusive Transport, Entsorgung und Mehrwertsteuer:
- Sperrmüll/Mix Typ 8: 363 Euro in Wien und Umgebung, 396 Euro in den übrigen Orten
- Bauschutt Typ 8: 330 Euro bzw. 363 Euro
- Aushub Typ 8: 234 Euro bzw. 270 Euro
- Grünschnitt Typ 8: 220 Euro bzw. 253 Euro
- Holz Typ 8: 220 Euro bzw. 253 Euro
- Sperrmüll/Mix Typ 10: 423,50 Euro bzw. 451 Euro
- Grünschnitt Typ 10: 247,50 Euro bzw. 275 Euro
- Holz Typ 10: 247,50 Euro bzw. 275 Euro
Welche Preisstufe für Ihre Adresse gilt, sehen Sie sofort, sobald Sie im Bestellformular auf der Startseite den Aufstellungsort wählen. Die Preise ändern sich gelegentlich. Verbindlich ist immer der Betrag, den das Formular am Tag Ihrer Bestellung anzeigt. Eine nach Bundesland geordnete Übersicht finden Sie im Beitrag Mulde mieten: Preise in Wien, Niederösterreich und Burgenland, alle Varianten nebeneinander in der Mulden-Preisliste.
Was im Pauschalpreis enthalten ist
Pauschal heißt hier: Ein Betrag deckt den ganzen Auftrag ab. In den FAQs der ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH steht es ausdrücklich: Im ausgewiesenen Preis sind der Transport, die Entsorgung und die Mehrwertsteuer enthalten, versteckte Kosten gibt es nicht. Konkret bezahlen Sie mit dem Pauschalpreis diese Leistungen:
- Zustellung: Der Lkw bringt die Mulde zum gewählten Datum an Ihre Adresse und stellt sie ab.
- Standzeit von 14 Tagen: Zwei Wochen lang können Sie die Mulde in Ruhe befüllen.
- Abholung: Am gewählten Abholungsdatum wird die volle Mulde wieder aufgeladen.
- Entsorgung: Der Inhalt wird übernommen und entsorgt. Gesonderte Gebühren für die Übernahme des Abfalls fallen nicht an.
- Mehrwertsteuer: Alle Preise im Formular sind Endpreise.
Eine Kilometerpauschale, eine Anfahrtsgebühr oder eine Wiegegebühr steht im Formular nicht. Die längere Anfahrt in entfernte Orte ist bereits in der höheren Preisstufe eingerechnet. Für Sie bedeutet das: Der Betrag, der unter „Summe“ steht, ist der Betrag, den Sie bezahlen.
Wovon die Kosten für Mulde und Entsorgung abhängen
Drei Angaben bestimmen den Preis, und alle drei treffen Sie selbst im Formular.
Die Abfallart
Sie hat den größten Einfluss. Aushub, Grünschnitt und Holz sind die günstigsten Varianten, Bauschutt liegt in der Mitte, Sperrmüll/Mix ist am teuersten. Die Mix-Mulde ist für gemischten Abfall gedacht, also wenn Holz, Kunststoff, Verpackung und Bauschuttreste zusammenkommen. Fällt bei Ihnen nur eine Abfallart an, etwa reiner Grünschnitt oder reiner Bauschutt, wählen Sie die passende Variante und zahlen weniger als für die Mix-Mulde.
Die Größe
Typ 10 ist höher und etwas länger als Typ 8 und fasst damit mehr. Bei Sperrmüll/Mix kostet der Sprung von Typ 8 auf Typ 10 in Wien 60,50 Euro, bei Grünschnitt und Holz 27,50 Euro. Bauschutt und Aushub gibt es nur als Typ 8. Welche Größe zu Ihrem Vorhaben passt, erklärt der Ratgeber Mulde Größe: Typ 8 oder Typ 10.
Der Aufstellungsort
Wien und das nahe Umland liegen in der günstigeren Stufe, weiter entfernte Orte in Niederösterreich und im Nordburgenland in der höheren. Je nach Mulde beträgt der Unterschied zwischen 27,50 und 36 Euro. Steht Ihr Ort nicht in der Auswahlliste, liegt er derzeit außerhalb des Liefergebiets.
Welche Zusatzkosten es gibt und welche nicht
Im Bestellformular gibt es genau zwei Posten, die den Pauschalpreis verändern können. Beide wählen Sie selbst, und beide sehen Sie vor dem Absenden in der Summe.
- Längere Standzeit: Reichen 14 Tage nicht, buchen Sie bis zu vier zusätzliche Wochen dazu. Jede Woche kostet 36 Euro, vier Wochen also 144 Euro.
- Zahlart PayPal: Für die Zahlung mit PayPal kommen 10 Euro Bearbeitungsgebühr dazu. Mit Kreditkarte oder Klarna (beides über Stripe) und bei Barzahlung bei der Aufstellung zahlen Sie keinen Aufschlag.
Damit bleibt die Rechnung planbar. Wer früh weiß, dass ein Umbau länger dauert, wählt die Verlängerung gleich bei der Bestellung aus und hat so den Gesamtpreis schwarz auf weiß.
So läuft die Entsorgung mit der Mulde ab
Die Bestellung erledigen Sie online in fünf Schritten. Danach müssen Sie sich um den Abfall nur noch bis zur Abholung kümmern.
- Schritt 1, Aufstellungsort: Sie wählen Wien oder Ihren Ort aus der Liste. Damit steht die Preisstufe fest.
- Schritt 2, Mulde: Sie wählen Abfallart und Größe und bestätigen, dass Sie die Information gelesen haben, was hinein darf.
- Schritt 3, Aufstellungsdatum: Sie legen fest, an welchem Tag die Mulde kommt.
- Schritt 4, Aufstellungszeit: Sie wählen vormittags, nachmittags oder ganztags möglich.
- Schritt 5, Abholungsdatum: Sie legen fest, wann die Mulde wieder abgeholt wird, innerhalb der 14 Tage oder mit gebuchter Verlängerung.
Danach folgen Adresse, Kontaktdaten und die Zahlart. Bei der Aufstellung müssen Sie nicht zwingend zu Hause sein, es ist aber ratsam, damit die Mulde am richtigen Platz steht. Bei der Abholung genügt es, wenn die Mulde für den Lkw frei zugänglich ist. Befüllt werden darf sie höchstens bis zur Oberkante, damit sie gefahrlos abtransportiert werden kann. Mit der Abholung ist der Auftrag für Sie erledigt, die Entsorgung des Inhalts ist im Preis bereits bezahlt.
Richtig befüllen: der Pauschalpreis gilt für die gewählte Abfallart
Der Preis jeder Mulde ist für genau eine Abfallart kalkuliert. Deshalb zeigt Ihnen das Formular bei jeder Variante, was hinein darf und was nicht. Halten Sie sich daran, dann passt der Inhalt zu dem, was Sie bezahlt haben. Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Bauschutt: Ziegel, Verputz, kleinschollige Beton- und Asphaltreste, Natursteine, Fliesen und Pflastersteine. Nicht hinein gehören Ytong, Rigips, Isoliermaterial, Kunststoff und Papier. Mehr dazu im Ratgeber zur Bauschuttmulde.
- Sperrmüll/Mix: ein Gemisch aus Holz, Metall, Kunststoff, Pappe, Sperrmüll, Gipskartonplatten, Dämmmaterial, Folien und Anteilen an Bauschutt.
- Aushub: Erde, Steine, Sand-, Lehm- und Tonboden, aber kein Bauschutt, keine Ziegel und keine kontaminierte Erde.
- Grünschnitt: Äste, Zweige und Schnittgut samt anhaftender Erde, aber keine Wurzelstöcke, Blumentöpfe oder Küchenabfälle.
- Holz: Pfosten, Bretter, Staffeln, Schalungs- und Spanplatten, aber keine beschichteten oder imprägnierten Hölzer wie Laminat, Fenster oder Holzzäune.
In keine Mulde gehören Problemstoffe wie Asbestzement, Elektronikschrott, Kühlgeräte, Batterien, Ölfässer, Altreifen und Leergebinde von Farben und Lacken. Diese Stoffe geben Sie bei einer Problemstoffsammelstelle Ihrer Gemeinde ab.
Zufahrt und Stellplatz: damit die Lieferung klappt
Damit der vereinbarte Pauschalpreis auch ohne zweite Anfahrt aufgeht, muss der Lkw die Mulde abstellen können. Die Durchfahrt braucht im Normalfall eine Höhe von 4 Metern. In Sonderfällen genügen 3,70 Meter, das müssen Sie aber bei der Bestellung unter „Sonstige Anmerkungen“ angeben, damit ein passendes Fahrzeug kommt. Die Einfahrt muss mindestens 2,80 Meter breit sein, und bei schmalen Einfahrten braucht der Lkw auf der gegenüberliegenden Straßenseite genug Platz zum Rangieren. Auf Ihrem eigenen Grundstück müssen Sie die Mulde nicht melden. Soll sie auf öffentlichem Grund stehen, holen Sie vorher eine Genehmigung beim Magistrat bzw. bei Ihrer Gemeinde ein. Den Link dazu finden Sie im Bestellformular, weitere Antworten in den FAQs zur Muldenmiete.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Mulde mit Entsorgung
Ist die Entsorgung im Muldenpreis wirklich enthalten?
Ja. Der ausgewiesene Preis ist eine Pauschale, die Transport, Entsorgung und Mehrwertsteuer enthält. Eine eigene Rechnung für die Übernahme des Abfalls kommt nicht.
Was kostet die günstigste Mulde mit Entsorgung?
Laut aktuellem Formular die Grünschnitt- oder Holzmulde Typ 8 um 220 Euro in Wien und Umgebung. In den weiter entfernten Orten kostet sie 253 Euro.
Was kostet es, wenn ich die Mulde länger brauche?
Jede zusätzliche Woche kostet 36 Euro. Sie können bis zu vier Wochen dazubuchen, die Standzeit verlängert sich damit von 14 Tagen auf bis zu sechs Wochen.
Wird nach Gewicht abgerechnet?
Nein. Sie zahlen den Pauschalpreis für die gewählte Mulde. Achten Sie nur darauf, dass Sie höchstens bis zur Oberkante befüllen und die richtige Abfallart einfüllen.
Wie kann ich bezahlen?
Mit Kreditkarte oder Klarna über Stripe, mit PayPal gegen 10 Euro Bearbeitungsgebühr oder bar bei der Aufstellung.
Muss ich bei der Abholung anwesend sein?
Nein. Die Mulde muss für den Lkw nur frei zugänglich sein.
Fazit
Bei einer Mulde mit Entsorgung stehen die Kosten bei der ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH schon vor der Bestellung fest. Der Pauschalpreis enthält Zustellung, 14 Tage Standzeit, Abholung, Entsorgung und Mehrwertsteuer. Verändern können ihn nur zwei Dinge, die Sie selbst wählen: eine längere Standzeit um 36 Euro je Woche und die Zahlung mit PayPal. Wählen Sie die Abfallart passend zu Ihrem Abfall, prüfen Sie Zufahrt und Stellplatz, und bestellen Sie Ihre Mulde in fünf Schritten direkt online auf der Startseite.