Mulde mieten: Preise in Wien, Niederösterreich und Burgenland

Eine Mulde ist schnell bestellt – die Frage davor lautet aber fast immer: Was kostet das eigentlich? Beim Mulde mieten sind Preise genau der Punkt, an dem die meisten hängen bleiben, weil sich viele Angebote erst aus Grundgebühr, Anfahrt, Entsorgungsgebühr und Mietdauer zu einer Summe zusammensetzen. Bei der ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH sehen Sie stattdessen einen einzigen Betrag, und zwar schon im Bestellformular, bevor Sie irgendetwas abschicken. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, was eine Mulde in Wien, in Niederösterreich und im Burgenland tatsächlich kostet – nach Abfallart, nach Größe und nach Aufstellungsort.
Mulde mieten: Preise auf einen Blick
Die ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH arbeitet mit zwei Muldengrößen und fünf Abfallarten. Der Preis hängt damit an drei Dingen: an der Abfallart, an der Muldengröße und daran, wo die Mulde stehen soll. In Wien und im unmittelbar angrenzenden Umland gelten diese Pauschalpreise:
- Sperrmüll/Mix, Typ 8 (8 m³): 363,00 Euro
- Bauschutt, Typ 8: 330,00 Euro
- Aushub, Typ 8: 234,00 Euro
- Grünschnitt, Typ 8: 220,00 Euro
- Holz, Typ 8: 220,00 Euro
- Sperrmüll/Mix, Typ 10 (10 m³): 423,50 Euro
- Grünschnitt, Typ 10: 247,50 Euro
- Holz, Typ 10: 247,50 Euro
Jeder dieser Beträge enthält Zustellung, Abholung, Entsorgung und Mehrwertsteuer. Welcher Preis für Ihre Adresse gilt, sehen Sie sofort, sobald Sie im Bestellformular Ihren Aufstellungsort auswählen – Sie müssen dafür weder anrufen noch ein Angebot abwarten.
Zwei Preiszonen: Wien und Umland gegenüber dem weiteren Einzugsgebiet
Insgesamt stehen 169 Aufstellungsorte zur Auswahl, und sie teilen sich in zwei Preiszonen. Zur ersten Zone zählen Wien mit allen Bezirken sowie 63 Gemeinden im direkten Umland – darunter Schwechat, Mödling, Brunn am Gebirge, Perchtoldsdorf, Klosterneuburg, Korneuburg, Vösendorf, Laxenburg, Bad Vöslau und Fischamend.
Die zweite Zone umfasst die weiter entfernten Gemeinden in Niederösterreich – etwa Stockerau, Gänserndorf, Deutsch-Wagram, Groß-Enzersdorf, Wolkersdorf oder Tulln an der Donau – und das nördliche Burgenland mit Orten wie Eisenstadt, Rust, Mattersburg, Purbach am Neusiedler See, Parndorf und Neudörfl. Dort liegen die Preise etwas höher:
- Sperrmüll/Mix, Typ 8: 396,00 Euro statt 363,00 Euro
- Bauschutt, Typ 8: 360,00 Euro statt 330,00 Euro
- Aushub, Typ 8: 270,00 Euro statt 234,00 Euro
- Grünschnitt und Holz, Typ 8: je 253,00 Euro statt 220,00 Euro
- Sperrmüll/Mix, Typ 10: 451,00 Euro statt 423,50 Euro
- Grünschnitt und Holz, Typ 10: je 275,00 Euro statt 247,50 Euro
Der Unterschied beträgt je nach Mulde 27,50 bis 36,00 Euro. Das ist der längere Anfahrtsweg, und er ist im Pauschalpreis bereits eingerechnet – es kommt also kein Kilometergeld obendrauf. Ob Ihre Gemeinde in der ersten oder der zweiten Zone liegt, müssen Sie nicht selbst herausfinden: Die Auswahlliste im Formular macht das für Sie.
Was im Pauschalpreis enthalten ist – und was nicht
Der ausgewiesene Preis ist eine Pauschale. Enthalten sind der Transport in beide Richtungen, die Entsorgung des Inhalts und die Mehrwertsteuer. Versteckte Kosten gibt es keine, und es gibt auch keine Nachverrechnung nach Gewicht, solange die Mulde mit der bestellten Abfallart befüllt ist.
Nicht im Preis enthalten sind zwei Dinge, die von außen dazukommen können. Das eine ist die Genehmigung, wenn die Mulde auf öffentlichem Grund stehen soll – die holen Sie beim Magistrat beziehungsweise bei Ihrer Gemeinde ein, den passenden Link finden Sie im Bestellformular. Auf Privatgrund brauchen Sie dafür nichts. Das andere ist jede zusätzliche Woche über die inkludierte Aufstellungsdauer hinaus; dazu gleich mehr.
Bezahlt wird bar bei der Aufstellung. Sie müssen also weder vorab überweisen noch auf eine Rechnung warten. Weitere Antworten rund um Ablauf und Kosten stehen in den häufigen Fragen.
Typ 8 oder Typ 10: Welche Mulde pro Kubikmeter günstiger ist
Die kleinere Mulde vom Typ 8 fasst 8 m³ und misst 3,8 x 1,7 x 1,4 Meter. Der Typ 10 fasst 10 m³ bei 4,1 x 1,7 x 1,7 Metern. Der Aufpreis für die größere Mulde fällt geringer aus, als der Zuwachs an Volumen vermuten lässt.
Ein Beispiel aus Wien: Sperrmüll im Typ 8 kostet 363,00 Euro, das sind 45,38 Euro je Kubikmeter. Der Typ 10 kostet 423,50 Euro und damit 42,35 Euro je Kubikmeter – rund drei Euro weniger pro Kubikmeter. Bei Grünschnitt und Holz ist der Abstand noch deutlicher: 27,50 Euro je Kubikmeter beim Typ 8 gegenüber 24,75 Euro beim Typ 10.
Daraus folgt eine einfache Faustregel: Wenn Sie zwischen den beiden Größen schwanken, ist die größere Mulde meist die bessere Rechnung. Eine zweite Fuhre kostet in jedem Fall mehr als die 60,50 Euro Aufpreis, die in Wien zwischen Typ 8 und Typ 10 bei Sperrmüll liegen. Entscheidend ist nur, dass der Platz für die längere Mulde vorhanden ist.
Ein Hinweis zum Vergleichen: Wenn Sie Angebote verschiedener Anbieter nebeneinanderlegen, achten Sie darauf, dass Sie Gleiches mit Gleichem vergleichen. Ein Betrag ohne Mehrwertsteuer, ohne Transport oder mit getrennt verrechneter Entsorgung sieht auf den ersten Blick niedriger aus, liegt am Ende aber oft höher. Prüfen Sie außerdem, wie viele Tage Aufstellungsdauer im Preis stecken und ab wann verlängert wird. Die hier genannten Beträge enthalten bereits alles: Zustellung, Abholung, Entsorgung, Mehrwertsteuer und 14 Tage Standzeit.
Bauschutt und Aushub gibt es nur als Typ 8
Bei zwei Abfallarten steht die Wahl zwischen den Größen nicht offen: Bauschutt und Aushub werden ausschließlich im Typ 8 vergeben. Der Grund liegt im Gewicht. Ziegel, Beton, Fliesen und Erdaushub sind so schwer, dass eine 10-m³-Mulde die zulässige Nutzlast des Fahrzeugs überschreiten würde, lange bevor sie voll ist.
Praktisch heißt das: Bei Bauschutt rechnen Sie in Wien mit 330,00 Euro je Mulde, im weiteren Einzugsgebiet mit 360,00 Euro. Beim Aushub sind es 234,00 beziehungsweise 270,00 Euro – das ist die günstigste Mulde im ganzen Sortiment, weil sortenreine Erde am einfachsten zu verwerten ist. Fällt mehr Material an, als in eine Mulde passt, bestellen Sie einfach eine zweite; die Pauschale gilt je Mulde.
Wichtig ist dabei die Sortenreinheit. Eine Bauschuttmulde, in der Rigipsplatten, Holzreste oder Verpackungen liegen, ist keine Bauschuttmulde mehr. Was in welche Mulde darf, steht direkt beim jeweiligen Punkt im Bestellformular.
14 Tage sind inklusive: Was jede weitere Woche kostet
Im Pauschalpreis steckt eine Aufstellungsdauer von maximal 14 Tagen. Für die allermeisten Entrümpelungen und kleineren Umbauten reicht das bequem aus. Wenn sich Ihre Baustelle zieht, verlängern Sie direkt bei der Bestellung:
- Eine zusätzliche Woche: 36,00 Euro
- Zwei zusätzliche Wochen: 72,00 Euro
- Drei zusätzliche Wochen: 108,00 Euro
- Vier zusätzliche Wochen: 144,00 Euro
Die Verlängerung kostet damit gleichbleibend 36,00 Euro je Woche, unabhängig von Muldengröße und Abfallart. Wer absehen kann, dass es länger dauert, bucht die Woche besser gleich mit – das ist übersichtlicher als eine nachträgliche Änderung.
Was am Aufstellungsort über den Preis mitentscheidet
Am Betrag selbst ändert der Standplatz nichts, an der Lieferbarkeit sehr wohl. Drei Maße sollten Sie vorher prüfen, damit die Mulde beim ersten Anlauf dort steht, wo sie stehen soll.
Die Durchfahrt muss im Normalfall 4 Meter hoch sein. In Sonderfällen genügen auch 3,70 Meter – das müssen Sie aber bei der Bestellung angeben, damit ein passendes Fahrzeug eingeteilt wird. Die Durchfahrtsbreite beträgt mindestens 2,80 Meter, und bei schmalen Einfahrten braucht der Lastwagen auf der gegenüberliegenden Seite genügend Platz zum Rangieren.
Anwesend sein müssen Sie grundsätzlich nicht. Bei der Aufstellung ist es trotzdem ratsam, damit die Mulde gleich am richtigen Platz landet. Bei der Abholung genügt es, wenn die Mulde für den Lastwagen zugänglich ist. Und beim Befüllen gilt: maximal bis zur Oberkante, sonst lässt sich die Mulde nicht gefahrlos abtransportieren.
Häufige Fragen zu den Preisen
Ist der angezeigte Preis wirklich ein Fixpreis?
Ja. Der ausgewiesene Betrag ist eine Pauschale und enthält Transport, Entsorgung und Mehrwertsteuer. Versteckte Kosten gibt es keine.
Warum kostet dieselbe Mulde im Burgenland mehr als in Wien?
Weil der Anfahrtsweg länger ist. Statt eines variablen Kilometergeldes gibt es zwei feste Preiszonen, damit der Betrag vorab feststeht. Der Unterschied liegt je nach Mulde zwischen 27,50 und 36,00 Euro.
Kann ich eine 10-m³-Mulde für Bauschutt bestellen?
Nein. Bauschutt und Aushub werden nur im Typ 8 mit 8 m³ vergeben, weil das Material zu schwer ist. Für Sperrmüll, Grünschnitt und Holz stehen beide Größen zur Verfügung.
Was passiert, wenn ich die Mulde länger brauche?
Jede zusätzliche Woche kostet 36,00 Euro. Bis zu vier Zusatzwochen lassen sich direkt bei der Bestellung dazubuchen.
Brauche ich eine Genehmigung für die Aufstellung?
Auf Privatgrund nicht. Soll die Mulde auf öffentlichem Grund stehen, holen Sie die Genehmigung beim Magistrat beziehungsweise bei der Gemeinde ein. Den Link dazu finden Sie im Bestellformular, weitere Antworten in den FAQs.
Fazit
Die Preise fürs Mulde mieten lassen sich bei der ELS Entsorgungslogistik Süd GmbH in einem Satz zusammenfassen: ein Pauschalbetrag je Mulde, zwei Preiszonen, 14 Tage Aufstellungsdauer inklusive und 36,00 Euro für jede weitere Woche. In Wien und im nahen Umland beginnt die Skala bei 220,00 Euro für Grünschnitt oder Holz im Typ 8 und reicht bis 423,50 Euro für die 10-m³-Sperrmüllmulde; im weiteren Einzugsgebiet in Niederösterreich und im Burgenland liegen die Beträge um 27,50 bis 36,00 Euro darüber.
Rechnen müssen Sie dabei nichts: Sobald Sie Aufstellungsort und Abfallart gewählt haben, steht die Summe im Formular. In fünf Schritten ist die Mulde bestellt – hier geht es direkt zur Bestellung.